E-Gitarren Saitennamen: Standardstimmung einfach erklärt
Lerne E-Gitarren Saitennamen in Standardstimmung mit Saitenreihenfolge, Griffbrettkarte, Übechecks und Melogen-Workflow.
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Die E-Gitarren Saitennamen in Standardstimmung lauten von der tiefsten, dicksten Saite zur höchsten, dünnsten Saite: E, A, D, G, H, E. In internationalen TABs und vielen englischen Quellen steht für die H-Saite oft B. Gemeint ist derselbe Ton, den die deutsche Musiktheorie normalerweise H nennt.
Gitarristen zählen diese Reihenfolge meistens von der 6. bis zur 1. Saite: 6-E, 5-A, 4-D, 3-G, 2-H/B, 1-E. Diese einfache Karte hilft dir beim Stimmen, beim Lesen von TAB, beim Benennen der Leersaiten und beim Finden der ersten Töne auf dem Griffbrett.
Mit der Standardstimmung beginnen
Die meisten E-Gitarren sind in Standardstimmung gestimmt, solange Song, Lehrkraft oder TAB nichts anderes angeben. Lies die Saiten aus Spielersicht von tief nach hoch:
| Saitennummer | Leersaitenton | Orientierung am Instrument | Erster Nutzen beim Üben |
|---|---|---|---|
| 6. Saite | E | Dickste Saite, beim Halten der Gitarre am nächsten zum Gesicht | Tiefe Riffs, Grundtöne, Powerchord-Formen |
| 5. Saite | A | Nächste dicke Saite | Häufige Akkordgrundtöne und Bassbewegungen |
| 4. Saite | D | Mittlere tiefe Saite | Riffs, Akkordtöne, einfache Melodien |
| 3. Saite | G | Mittlere hohe Saite | Akkordformen und Melodiefragmente |
| 2. Saite | H/B | Dünne Saite mit der Stimmungs-Ausnahme | Der Abstand von G zu H verändert viele Griffbilder |
| 1. Saite | E | Dünnste Saite | Hohe Melodien, Lead-Lines, obere Akkordtöne |

Die beiden E-Saiten liegen in verschiedenen Oktaven. Die 6. Saite ist das tiefe E, die 1. Saite das hohe E. Viele Anfänger verwechseln sie, weil der Buchstabe gleich ist. Klang, Lage und musikalische Rolle sind aber deutlich unterschiedlich.
Noten auf Griffbrett und Workflow übertragen
Sobald die Leersaiten klar sind, werden die ersten Bünde logisch. Ein Bund nach oben erhöht den Ton um einen Halbton. Auf der tiefen E-Saite heißen die ersten fünf Bünde also F, Fis/Ges, G, Gis/As und A. Dasselbe Prinzip gilt auf jeder Saite, nur mit dem jeweiligen Leersaitenton als Startpunkt.
Nutze diese Karte für die ersten fünf Bünde:
| Saite | Leer | 1. Bund | 2. Bund | 3. Bund | 4. Bund | 5. Bund |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 6. E | E | F | Fis / Ges | G | Gis / As | A |
| 5. A | A | Ais / B | H | C | Cis / Des | D |
| 4. D | D | Dis / Es | E | F | Fis / Ges | G |
| 3. G | G | Gis / As | A | Ais / B | H | C |
| 2. H/B | H | C | Cis / Des | D | Dis / Es | E |
| 1. E | E | F | Fis / Ges | G | Gis / As | A |

Diese Tabelle reicht für viele erste Übungen. Sie deckt Leersaiten, die erste Lage und die Töne ab, die in einfachen Riffs und Akkordgriffen besonders oft vorkommen.
| Signal | Was du zuerst liest | Warum es wichtig ist | Anfängeraktion |
|---|---|---|---|
| Saitennummer | 6 bis 1 | Zeigt, welche physische Saite gemeint ist | Sag die Saitennummer vor dem Spielen |
| Leersaitenton | E A D G H E | Gibt jeder Saite ihren Startton | Nenne den Ton laut |
| Bundzahl | 0, 1, 2, 3 und so weiter | Sagt, wie weit du vom Leersaitenton weggehst | Zähle Halbtöne vom offenen Ton |
| Stimmung | Standard, Drop D, Halbton tiefer, Open Tuning | Verändert die ganze Karte | Prüfe die Stimmung vor dem Griffbild |
| Oktave | Tiefes E vs. hohes E | Verhindert Verwechslungen gleicher Buchstaben | Höre auf die Lage, nicht nur auf den Namen |
Rhythmus lesen, bevor Technik dazukommt
Saitennamen helfen dir bei der Tonhöhe, aber sie sagen noch nicht, wann du spielst. In TAB bedeutet 0 Leersaite, 3 dritter Bund und 5 fünfter Bund. Dazu kommt immer die Rhythmus-Ebene: Wie lange dauert der Ton, wo liegt der Beat, und ist die Stelle ein Riff, ein Akkordschlag oder eine Melodielinie?
Eine einfache Übereihenfolge funktioniert gut:
- Nenne die Saite.
- Nenne den Leersaitenton.
- Zähle die Bundzahl.
- Klopfe den Rhythmus, bevor du spielst.
- Spiele so langsam, dass Tonname und Klang verbunden bleiben.
Deshalb ersetzt eine Saitenkarte nie das Hören. Die Karte gibt dir den Ort. Dein Ohr prüft, ob der Ton wirklich zur Phrase passt.
Verstehen, wann andere Formate helfen
E-Gitarristen begegnen denselben Tönen meistens in drei Formaten:
| Format | Was es dir gibt | Was du selbst ergänzen musst |
|---|---|---|
| Saitennamen-Karte | Leersaiten und Griffbrett-Tonnamen | Rhythmus, Anschlag und musikalische Phrasierung |
| TAB | Saite und Bund als Spielanweisung | Notennamen und oft genauere Rhythmusdetails |
| Standardnotation | Tonhöhe, Rhythmus und musikalische Struktur | Die gitarristisch beste Saitenwahl |
Wenn deine Quelle sichtbare Noten, ein PDF oder ein Scan sind, ist der deutsche Überblick zur App zum Noten erkennen sinnvoller als eine reine Saitentabelle. Für PDF-Workflows ergänzt außerdem der Vergleich der besten PDF-zu-MIDI-Konverter die Entscheidung.
Die wichtigste Warnung bleibt die Stimmung. Drop D macht aus der 6. Saite ein D. Einen Halbton tiefer verändert jede Leersaite. Open G baut die ganze Karte um. Wenn ein TAB trotz einfacher Bundzahlen falsch klingt, prüfe zuerst die Stimmung.
Melogen als Brücke zur Übung nutzen
Melogens AI Guitar Tab Generator ist relevant, wenn deine Quelle ein Song, eine Audiodatei oder ein YouTube-Link ist und du nicht schon eine fertige schriftliche Vorlage hast. Der browserbasierte Workflow ist auf erste, spielbare Gitarren-Tabs aus Audioquellen ausgelegt und unterstützt unter anderem MP3, WAV, M4A, FLAC und YouTube-Links.

Der praktische Fit ist klar: Nutze das Tool für eine erste TAB- oder Riff-Referenz und prüfe danach mit deiner Saitenkarte, was du wirklich spielst. Die Stimmungsoptionen wie Standard EADGBE, Halbton tiefer, Drop D und Open G sind wichtig, weil Saitennamen erst nach der Stimmung zuverlässig sind.
Wenn du mit gedruckter Notation oder einem Scan statt Audio startest, ist Sheet2MIDI meist der passendere Einstieg.
Erzeuge zuerst eine gitarristische Referenz
Nutze Melogen AI Guitar Tab Generator, wenn deine Quelle ein Song, eine Audiodatei oder ein YouTube-Link ist und du vor der Detailarbeit einen spielbaren ersten TAB-Entwurf brauchst.
Eine Übeschleife für die erste Woche bauen
Versuche nicht, das ganze Griffbrett in einer Sitzung auswendig zu lernen. Nimm eine kleine Routine und wiederhole sie bewusst.
- Tag 1: Sage die Leersaiten von tief nach hoch: E, A, D, G, H, E.
- Tag 2: Sage sie von hoch nach tief: E, H, G, D, A, E.
- Tag 3: Spiele nur Leersaiten und nenne vor jedem Ton die Saitennummer.
- Tag 4: Ergänze die Bünde 1 bis 3 auf der tiefen E- und A-Saite.
- Tag 5: Ergänze die ersten fünf Bünde auf D- und G-Saite.
- Tag 6: Lies ein einfaches TAB und nenne jede Leersaite oder erste-Lage-Note vor dem Spielen.
- Tag 7: Wähle ein Riff, prüfe die Stimmung und vergleiche TAB, Klang und Griffbrettkarte.
So bleibt die Karte musikalisch. Du lernst nicht nur Buchstaben, sondern verbindest Saite, Bund, Tonhöhe und Klang.
Der praktische Takeaway
E-Gitarren Saitennamen beginnen in Standardstimmung mit E, A, D, G, H, E von der 6. bis zur 1. Saite. In internationalen TABs kann für das deutsche H ein B stehen. Lerne diese Reihenfolge zuerst und nutze Bundzahlen danach als Halbtonschritte vom jeweiligen Leersaitenton.
Halte den Prozess klein:
- Prüfe die Stimmung, bevor du eine Karte benutzt.
- Nenne die Leersaite, bevor du Bünde zählst.
- Behandle tiefes E und hohes E als verschiedene Lagen.
- Nutze TAB für Spielorte und Rhythmushinweise für Timing.
- Nutze Melogen, wenn du aus einem Song eine erste Gitarren-TAB-Referenz brauchst.
Wenn diese Karte sitzt, wirkt das Griffbrett nicht mehr wie eine lange Reihe zufälliger Punkte. Es wird zu wiederholbaren Ton-Nachbarschaften, die du gezielt üben kannst.
Über den Autor
Zhang Guo
Komponist - AI Product Manager
AI Product Manager und Digital-Marketing-Berater mit musikalischem Hintergrund. Kreativität verbindet Rhythmus und Logik, musikalische Intuition und präzises Produktdenken.
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